Wie Kinder sich selbst schützen können
Die Viertklässler unserer Schule haben kürzlich an einem Seminar zum Thema „Eigenschutz“ teilgenommen. Zunächst wurde ihnen von Mario Schuster und Daniela Betz klar gemacht, dass es nicht darum geht, den „wilden“ oder gar „starken Mann“ zu spielen. Vielmehr sei es wichtig, in Gefahrensituationen selbstsicher aufzutreten, seinen Willen zu formulieren und überlegt zu reagieren.

So sollten die Kinder erkennen, wo Gefahren für sie lauern, wie sie ihnen aus dem Weg gehen können und welche Möglichkeiten der Hilfe sich ihnen in der Regel bieten. Diese Themen wurden in Rollenspielen geübt.
Besonders begeistert waren die Schüler bei den praktischen Einheiten dabei. Sie lernten zum Beispiel, sich ohne großen Kraftaufwand aus den Griffen eines erwachsenen Mannes zu befreien oder gar aus dem „Schwitzkasten“ eines viel größeren und stärkeren Gegners zu entkommen.

Die Kinder konnten ihr Können nach dem Mittagessen, das vom Elternbeirat hervorragend zubereitet worden war, den zahlreich erschienenen Eltern und Geschwistern vorführen.



Spätestens in dieser „künstlichen Stresssituation“ wurde klar, dass es in diesem Seminar nicht darum ging, sich Vorteile für das Catchen mit Mitschülern zu verschaffen. Der stellvertretende Schulleiter Stephan Wolk freute sich über den Erfolg des Tages, da auch der Schulalltag am besten mit selbstbewussten Schülern gelingt, die ihre Grenzen kennen.




