Gold

Gold

 

Ein Projekt der Klasse 7 in Zusammenarbeit
mit dem Mineralienmuseum Lauingen

 

(kein echtes Gold, nur ein bemalter Stein – sonst wäre er ca. ½ Million Euro wert)

 

Wir haben uns im Fach GSE über die Zeit vor 500 Jahren schlau gemacht. Damals haben die Menschen mit Silbermünzen (sog. Batzen) bezahlt. Die haben wir auch in Händen gehabt.

 



(ein halber Batzen aus Nördlingen – 1527)

 

Wohlhabende Leute wie Jakob Fugger, der Reiche aus Augsburg besaßen sogar Goldmünzen (sog. Goldgulden), die natürlich sehr viel wertvoller waren als die Batzen.

Mit 540.000 Goldgulden hat Jakob Fugger im Jahr 1519 den deutschen König Karl V. unterstützt.

 



(ein Goldgulden aus Augsburg – etwa 1520)

 

Doch woher kamen die Metalle für diese Münzen?

 

Silber gab es in Deutschland ziemlich reichlich und es wurde in Silberbergwerken gewonnen (wir hatten alle schon 250 g Silber in der Hand), Gold gab es ziemlich wenig.

 

Doch das sollte sich ändern!

 

Der italienische Seefahrer Christoph Kolumbus überredete das spanische Königspaar Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien, ihm drei Schiffe zu überlassen.

 

 

Mit den Schiffen fuhr Kolumbus nach Westen und entdeckte zufällig Amerika. Dort gab es reichlich Gold. Wir haben selber ein solches Goldnugget aus einem Museum „ausgeliehen“.

 

 

Außerdem haben wir uns in einem Buch über Goldsucher in Brasilien informiert und mitbekommen, wie schlimm dort heute die Arbeitsbedingungen sind.

 

Aber schon vor fast 500 Jahren wurden die Indios in Südamerika von den Spaniern ausgebeutet. Der Inka Atahualpa füllte den Spaniern einen riesigen Raum voller Gold – und wurde trotzdem umgebracht.

 

Wie die Menschen heute in Peru und Bolivien leben, das erfuhren wir von Frau Weindl. Sie war dieses Jahr drüben und hat uns in einem interessanten Lichtbildervortrag viele Eindrücke vermittelt.

 

 

(auf dem Markt: Kartoffeln, dicke Bohnen, Mango, Papaya und Mandarinen)

 

Wir erfuhren von einem Leben ohne fließendes Wasser, ohne Strom, ohne Abwasser und davon, dass viele Kinder froh sind, wenn sie das Geld für eine Schule bezahlt bekommen und sie eine Schule besuchen dürfen.

 

(im Altiplano von Bolivien)

 


(Boliviens Hauptstadt La Paz – von 3000 m bis 4000 m Höhe)

 

Frau Weindl erzählte vom Cerro Rico (Reicher Berg) bei Potosi, einem Berg in Bolivien, wo man in über 4000 Meter Höhe mehr Silber gefunden hat als in ganz Europa zusammen und wo noch heute Bergleute mit einfachsten Mitteln nach Silber graben. Ihre Schmerzen müssen sie mit Coca-Blättern betäuben.

 

 

Und damit war das GSE-Thema eigentlich gut und ausführlich besprochen, wir fanden einiges davon aber so spannend, dass wir beschlossen haben, weiter am Thema Gold zu bleiben.

 

 

 

Wir wussten ja schon, dass es bei uns nicht viel Gold gibt. Aber es gibt Gold! Und das kann man sogar selber suchen, weil es in Flüssen vorkommt.

 

Vom Claim eines echten Goldschürfers haben wir zwei Eimer mit goldhaltigem Sand geschenkt bekommen.

 

 

 

Nun mussten wir herausfinden, wie wir das Gold aus dem Sand herausbekommen. Wir haben im Internet geguckt und mehrere Anleitungen und Videos gefunden. Man braucht eigentlich nur eine Goldwaschpfanne, die richtige Technik und viel Wasser. Und dann ist es im Prinzip gar nicht so schwer.

 

 

Wie geht es mit unserem Projekt weiter?

 

Vielleicht werden wir auch noch selber Gold suchen. Dazu müssen wir uns aber erst mal schlau machen, wo es gute Stellen gibt. Aber das kriegen wir raus!!!

Schüler der 7. Klasse