Fünf Tage in Bliensbach

Fünf Tage in Bliensbach – auch so macht Schule Spaß

Montag (Zimmer 12 - Diar, Majid, Mohamad)

Um 8.15 Uhr ging es los: zum Berufsorientierungscamp nach Bliensbach. Wir haben die Hausregeln erklärt bekommen und haben dann Bianca kennengelernt, das war unsere Lehrgangsleiterin. In einem ersten Teamspiel haben wir Hölzer aufeinander gestellt und mussten uns dabei absprechen.

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Am Nachmittag gab es eine schwierige Aufgabe: da haben wir einem Partner erklärt, wie man mit Holzfiguren ein bestimmtes Bild legt.

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Dann haben wir in Kleingruppen Interviews geführt und die Antworten von unseren Klassenkameraden vorgestellt.

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Dann gab es einen Brettspieleabend. Wir hatten aber viel zu viele Spiele dabei, da müssen wir uns wohl nochmal treffen.

 

Dienstag (Zimmer 13 - Björn, Julian, Korbinian und Philipp)

Nach dem Frühstücken war Seminar. Da haben wir eine Bewertung vom vergangenen Tag bekommen und Bianca sagte, sie wäre sehr zufrieden mit uns gewesen. Danach mussten wir ein Problem lösen: jeder von uns war ein Auszubildender im Beruf Hotelfachmann/-frau und sollte die Geburtstagsfeier der Frau des Ministerpräsidenten organisieren (die Chefin des Hotels war nämlich kurzfristig erkrankt). Hier durften wir viele Entscheidungen treffen.

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Nach diesem Test haben wir „Wer wird Millionär“ gespielt. Das ging so: wir mussten bestimmte Situationen den elf Schlüsselkompetenzen (Kommunikationsfähigkeit, Organisationsgeschick, Teamfähigkeit, Kreativität, Exaktheit, Motivation und Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, Präsentationsfähigkeit, Umgangsformen, Problemlösungsfähigkeit, Produktivität) zuordnen. Anschließend waren wir beim Basteln und Gestalten von Häusern, da wurde Exaktheit gefordert.

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Danach sollten wir alle Schüler der Klasse durch ein Spinnennetz fädeln, ohne dass jemand die Fäden berührt.

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Da sollten wir uns gut absprechen und es klappte dann beim dritten Mal. Am Abend hatten wir zunächst die Turnhalle für uns und haben dann meditiert (mit Massagerollern, im Wasserklangbett und im Snoezelenraum). Danach war Schlafenszeit.

 

Mittwoch (Zimmer 14 – Cassandra (me), Kristina, Lara und Weronika)

Nach der Reflektion und einer Runde Tabu - da musste man Berufe raten und die wichtigsten Fähigkeiten (die elf von oben) dafür nennen - (im Bild die Siegermannschaft)

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haben wir alleine oder in Zweiergruppen ein Produkt erfinden müssen, ein komplett neues. Da gab es viele tolle Ideen (z.B. Flügel für den Alltagsgebrauch, Animaltranslator, Nannybot) und wir haben uns richtig reingesteigert.

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Mittags gab es leckeres Hähnchen. Um 13 Uhr ging es mit den Produkten und der Plakatgestaltung weiter. Nach einer Pause trafen wir uns in der Turnhalle. In Fünferteams mussten wir eine Brücke aus höchstens 23 Holzstäben bauen. Unsere längste hatte 130 cm.

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Zum Schluss sind wir in den Computerraum gegangen und haben dort unsere Fähigkeiten und Interessen geprüft oder Ausbildungsberufe recherchiert.

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Am Abend ging es raus zur Gruselwanderung mit Fackeln. Die Jungs hatten natürlich „überhaupt keine Angst!“. Oder doch? (Theo Doldinger ist wieder auf freiem Fuß!)

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Donnerstag (Zimmer 15 - Hannah, Julia, Marah und Marie)

Nach dem leckeren Frühstücksbüffet

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haben wir angefangen unsere Erfindungen in einer Präsentation vorzustellen.

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Nun hatten wir eine Einzelaufgabe: wir mussten mit 25 bis 35 Holzstäbchen ein Modell bauen. Aber das haben wir nicht ganz fertig bekommen, weil es um 12.00 Uhr eine ganz leckere Suppe und danach Kaiserschmarrn mit Kirschsoße gab (das hat allen super geschmeckt). Danach haben wir die Holzstäbchen fertig gemacht und den Raum wieder sauber aufgeräumt. Nach einer erholsamen Pause sollten wir in zwei Gruppen auf kleinen Holzbrettchen durch die Turnhalle „wandern“ – eine Gruppe verlor dabei komplett das Gleichgewicht.

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Dann hatten wir die Abschlussrunde mit Bianca. Um 18.00 Uhr gab es Currywurst und dann einen Spieleabend. Da haben wir viel gelacht und uns ausgetobt (beim Kissenspiel oder bei „Euro raus!“ oder den Spielen im Stuhlkreis). Nachtruhe war eigentlich um 22:00 Uhr, aber wir durften heute bis 23:00 Uhr die Klassengemeinschaft genießen.

 

Freitag (Zimmer 11)

An unserem letzten Tag mussten wir Abschied nehmen: von den gewohnten Zimmern, von den Wallersteinern, vom guten Essen und von unserer Betreuerin Bianca. Sogar Frau Eikel hatte sich schon früh auf den Weg gemacht, weil sie in der Schule noch die Weihnachtsfeier mitgestalten musste. Wir bekamen unsere Zertifikate für die Woche und starteten zu unserem letzten Highlight: der Betriebsbesichtigung bei der Firma Erwin Müller in Geratshofen. Hier machte uns Frau Freudenberg mit dem Betrieb bekannt, beantwortete geduldig alle unsere zahlreichen Fragen und führte uns anschließend durch den Betrieb.

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Hier arbeiten ca. 500 Personen, die Restaurant- und Gastrobetriebe in Deutschland und Teilen Europas mit allem Wichtigen versorgen, was die so brauchen: Porzellan, Gläser, Berufskleidung, Tischdecken, Dekoration und Möbel. Besonders beeindruckt waren wir von dem vollautomatischen Hochregallager, in dem viele der 35.000 verschiedenen Artikel gelagert sind.

 

Wir haben uns in Bliensbach total wohlgefühlt (das Haus ist klasse und infau-lern/statt auch) und wir haben gelernt, dass es total wichtig ist im Team zusammenzuhalten. Wir freuen uns schon, wenn wir das nächste Mal unterwegs sind (Deutsches Museum – wir kommen!)

Team Unicorn