Wenn einer eine Reise tut

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen…

viel erzählen konnten die Schüler der 8. Klasse von ihrem Schullandheimaufenthalt in Lindau, einer willkommenen Abwechslung vom Schulalltag.

 

Bei leichtem Regenfall traf sich die Klasse am Dienstag den 02.05.17 am Bahnhof in Giengen mit ihren Lehrern Frau Kling und Herrn Reck.

Die Schüler verabschiedeten sich von ihren Eltern und machten sich auf den Weg nach Lindau. Nach einer langen Zugfahrt erreichte die Reisegruppe entgegen aller Voraussagen Lindau bei schönstem Sonnenschein.

Doch kurz nachdem die Schüler den Boden der Insel betreten hatten und selbstständig erste Eindrücke von Lindau sammeln durften, mussten sie schon wieder in den Zug steigen und zum Zeppelinmuseum in Friedrichshafen fahren. Alle Besucher waren von den Ausmaßen des mächtigen Luftschiffs von Graf Zeppelin begeistert und sie hatten sogar die Möglichkeit die inneren Räume eines Zeppelin zu begehen.

Abends wartete im Schullandheim das erste von vielen guten Abendessen und die Schüler bezogen ihre Zimmer.

 

Gestärkt vom reichhaltigen Frühstück lernten die Schüler die Stadt am Mittwoch noch einmal intensiv durch eine Stadtrallye kennen und mussten Informationen über den schönen Hafen, das Rathaus und weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt herausfinden.

Weiter ging es mit dem Schiff über das „Schwäbische Meer“, den Bodensee, nach Bregenz, wo die Schüler die Seepromenade „unsicher machten“ und einen Blick auf die Oldtimer richteten, die schon für das Oldtimerrennen an diesem Wochenende hergerichtet wurden. Ein Highlight war der Besuch der Seebühne der bekannten Bregenzer Festspiele samt ihrem Bühnenbild der Oper Carmen.

Die restlichen überschüssigen Kräfte nach der Schifffahrt zurück nach Bregenz konnten beim täglichen Volleyballspielen und den Spieleabenden in unserem Gruppenraum bei Mau-Mau und Schafkopf abgebaut werden.

 

Donnerstag wartete der Höhepunkt des Schullandheimaufenthalts auf die Reisgruppe, der Klettergarten in Kressbronn.

Dort zeigten die Schüler enormes Geschick und Engagement im Überwinden der Hindernisse in großen Höhen und verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Am Ende wartete auf die Mutigen ein Sprung aus einem Helikopter aus 12 Metern Höhe, welcher von den meisten mit Begeisterung durchgeführt wurde.

 

Mit zahlreichen Eindrücken im Gepäck, hieß es am Freitag Abschied von Lindau zu nehmen.

Die Rückfahrt gestaltete sich, auf Grund spontaner Fahrplanänderungen der Deutschen Bahn, etwas turbulenter als es von der Klasse gewünscht war, jedoch konnte dies die Gemüter der Heimkehrer nicht trüben.

So erreichte die 8. Klasse mit einer Stunde Verspätung den „Heimathafen“ Giengen und verabschiedete sich mit vielen neu gewonnenen Eindrücken ins Wochenende.

L. Reck